Wie alles begann
Manchmal braucht es zwei, die einfach loslegen, und ein paar gute Zufälle: Am Mondhof waren dies Georg und Annette, die 2009 das alte Fachwerkhaus in der Steingasse kauften und größtenteils eigenhändig sanierten. Als 2016 angrenzende Grundstücke in der Wagnergasse erworben werden konnten (verbunden durch den großen Garten) war der Weg zum gemeinschaftlichen Wohnprojekt offen – Stück für Stück wurden Wohnungen meist in Eigenarbeit renoviert und an Menschen vermietet, die die Vision eines Mehrgenerationen-Wohnens teilten.
Nach dem Modell des Freiburger Mietshäuser-Syndikats haben die Mieter 2019 den Wohnhof 65 e.V. gegründet und dieser anschließend die Wohnhof Treysa GmbH, an dem der Verein die bestimmende Mehrheit von 51 % innehat.
Unsere Vision
Am Mondhof haben wir noch so einiges vor:
In den kommenden Jahren soll ein neuer Gemeinschaftsraum sowie ein großer Bewegungsraum in der alten Scheune ausgebaut werden, weitere Wohnungen sollen renoviert und saniert werden und möglichst autarke und ressourcenschonende Möglichkeiten unserer Energieversorgung entstehen (u.a. Photovoltaik).
Am Mondhof soll vieles an Selbstversorgung ermöglicht werden, neben dem Gemüseanbau und Gewächshaus auch vermehrte Regenwassernutzung, Nutzung eines eigenen Brunnens und Carsharing.
Der Mondhof soll durch die energetische Renovierung und die sachgerechte und regelmäßige Instandsetzung als gelungenes Beispiel für den Erhalt und die Pflege unserer schönen Fachwerkhäuser in Treysa gelten. Er soll Vorbild sein für die sinnvolle Nutzung von Leerstand / baufälligen Gebäuden in Altstädten, zur Gründung weiterer Wohnprojekte nach unserem Modell anregen und dazu Hilfestellung geben.